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Herzlich Willkommen zum zweiten Beitrag der Buchwoche mit Tatjana Weichels Bis dann, ich lieb´ dich.

Ich muss gestehen, dass ich Liebesromane nur dann lese, wenn sie von der Norm abweichen. Die klassischen Erzählmuster sprechen mich leider gar nicht an und ich kann mich nur bei Variation in einem Buch verlieren. Vielen von euch hat genau dieser Liebesroman diese Variation gebracht und nun stelle ich dir drei der Rezensionen vor.

Carmen Smorra schreibt:

Ein Buch das zum Nachdenken anregt, weil es eine Situation darstellt, die ganz ähnlich in vielen Beziehungen passiert. Ein paar das schon einige Zeit verheiratet ist, das nach einer geschäftlichen Pleite einen neuen Weg sucht und sich bzw. ihre Beziehung aus den Augen verliert. Das was eigentlich ihr Ziel war scheint auf einmal nicht mehr möglich. Und so leben Beide irgendwie aneinander vorbei. Merken kaum noch was den anderen bewegt, welche Träume er hat, welche Probleme ihn bewegen.
Nachdem sich Lara von ihrem Mann hintergangen fühlt, belogen und sie dadurch schwer enttäuscht ist, entscheidet sie sich für eine Ehepause, eine Trennung auf Zeit in dem sich beide selbst finden können.
Und Lara blüht auf, verwirklicht mit Hilfe von Freunden ihre Träume und sucht sich neue Ziele.
Ben aber ist eher verzweifelt, er kommt nicht wirklich mit dieser Situation zurecht.
Ja und so beschreibt dieses Buch die Geschichte dieses Paares, beide sind eigentlich sehr sympathisch, aber sie haben es versäumt miteinander zu reden. Über das was sie bewegt und ob eine Trennung auf Zeit da die Lösung ist?
Zu viele ungesagte Worte stehen zwischen ihnen und als man denkt sie nähern sich an, da sind es genau diese Dinge die zwischen ihnen stehen. Missverständnisse, die man leicht aus dem Weg räumen könnte, wenn man darüber sprechen würde.
Ja und natürlich gibt es da Freunde deren Ratschläge mehr oder weniger hilfreich sind.
Und auch Versuchungen lauern überall. Ob ihre Ehe diese Probe aushält oder finden Beide abseits ihrer Beziehung neue Partner.
Der Schreibstil dieser Geschichte gefällt mir sehr gut. Es ist einfühlsam geschrieben, flüssig und gut verständlich. Wunderschön auch die kleinen Bilder, Zeichnungen vor den Kapiteln. Die Protagonisten werden gut beschrieben. Man fühlt mit den Beiden und so mancher erkennt sich sicher selbst wieder.
Gerade in langjährigen Beziehungen wird vieles oft als selbstverständlich hingenommen. Man bemüht sich nicht mehr so um den Anderen, obwohl man ihn liebt.
Auch die anderen Figuren des Buches wirken authentisch, vor allen den Großvater habe ich ins Herz geschlossen.
Interessant ist es auch das Lara Geschichten schreibt, die sie aber nie zu ende schreibt. Erst die Trennung macht ihr klar, wie wichtig ihr das schreiben ist.
Ja diese Geschichte hat mich gefesselt, mich ganz in sie hineingezogen. Und ich habe gehofft, dass die Protagonisten eine gemeinsame Zukunft haben.

Mein Fazit:
Eine sehr schöne Geschichte, die mir von der ersten bis zur letzten Seite gut gefallen hat. Eine Geschichte wie das Leben sie schreibt und bei der man sehnlichst auf ein Happy End hofft.

Auch Daniela Becker hat das Buch gefallen:

Das Cover ist wunderschön. Ich bin gut ins Buch hinein gekommen und war gleich mittendrin. Es hat mich von Anfang an begeistert. Die Handlung ist überzeugend und nachvollziehbar. Die Geschichte könnte auch in der Realität stattfinden. Lara war mir sofort sympathisch, ich konnte mich in sie hinein versetzen und mit ihr mitfühlen, mitfiebern und mitleiden. Ich kann sie gut verstehen. Ben konnte ich erst nicht richtig einschätzen, erst mit der Zeit konnte ich ihn verstehen. In der Geschichte geht es um Liebe, Familie, Freunde und Vertrauen. Es sind viele verschiedene Gefühle vereint und passend eingesetzt. An manchen Stellen liegen mir einige Tränen, so nah ging es mir. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. Sehr zu empfehlen.

Zuletzt noch die Rezension von Charlie:

„Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.“ Die meisten Liebesromane, die ich kenne, enden, sobald die Figuren ein Paar geworden sind. Warum eigentlich? Klar, das Kribbeln im ersten Stadium des Verliebtseins, endlich zusammenkommen, das ist aufregend, aber dann geht es doch erst richtig los. Man lebt und wächst gemeinsam, lernt immer wieder Neues über sich und einander, und vor allem muss man an einer Beziehung kontinuierlich arbeiten. Genau darum geht es in Tatjana Weichels Roman „Bis dann, ich lieb dich“.
Dieses Buch war eine kleine Achterbahn der Gefühle für mich. Ich habe mit Lara und Ben gelitten, mich mit Lara gefreut, dass sie ihren Traum vom Schreiben verfolgt, über den Sturkopf Ben und sein Ego mehr als einmal die Augen verdreht, und dennoch stets gehofft, dass die beiden einen Weg finden, ihre Ehe zu retten. (Meine Lieblingsfigur ist aber Alfons, der coolste Opa der Welt!) Tatjana Weichel schafft es, einem die Figuren und ihre Gefühle näherzubringen, selbst wenn man, wie ich, mit den zentralen Themen wie Ehe keine persönliche Erfahrung hat. Der Roman hat mich emotional mitgenommen, aber auf die Art, die am Ende ein wohliges, zufriedenes Gefühl hinterlässt.

Das Buch nimmt sich einem spannenden Thema an, das in Liebesromanen meiner Meinung zu wenig Aufmerksamkeit erfährt: Eine glückliche, romantische Beziehung ist kein Selbstläufer. Man sollte sie stets wertschätzen und daran arbeiten, denn Menschen wachsen und verändern sich, und genauso tun das auch Ehen. Wenn man durch Lara und Ben eines lernt, dann ist es, dass Kommunikation das A und O ist. Im Laufe des Romans müssen sich beide darüber klar werden, was sie sich vom Leben und ihrer Beziehung wünschen und wie sie das kommunizieren, und es macht nicht nur Spaß sondern regt auch zum Nachdenken an, sie bei dieser Entwicklung zu beobachten. Sehr inspirierend fand ich auch die Passagen über das Schreiben und den Traum, Autorin zu sein.

Wer nach einer emotionalen, authentischen und romantischen Geschichte über eine Beziehung sucht, die es wert ist, für sie zu kämpfen, die ist bei Tatjana Weichels „Bis dann, ich lieb‘ dich“ an der richtigen Adresse!

Alle Rezensionen und weitere findest du hier. Jetzt hoffe ich, dass du ganz neugierig bist und dich auch gleich auf das Buch stürzt. 😉

Du bist zufällig bei der Buchwoche gelandet und weißt gar nicht recht, was das ist? Dann kommt hier eine kleine Erklärung. 🙂

So laufen die Buchwochen ab: Jede Woche wird ein Buch im Verlag ausgesucht, das in vier Beiträgen näher beleuchtet wird.

Der Ablauf sieht so aus:

  1. Vorstellung des Buches (Montag)
  2. Rezensionen zum Buch (Mittwoch)
  3. Lieblingsstellen und Vorstellung des Taschenbuchs bzw. E-Books (Freitag)
  4. Fun Facts zum Buch (Sonntag)

Deshalb: Schau immer wieder hier auf dem Blog vorbei oder auf unseren Social Media – Kanälen, auf denen wir natürlich auch jeden neuen Blogpost ankündigen. 🙂

Wir schicken die liebsten Grüße,

Kristin und der