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Herzlich Willkommen zum ersten Beitrag der Buchwoche mit Kristin Schöllkopfs Thriller (Rache)Engel.

Und darum geht es:

„Sie jagten mich wie eine Katzenmutter ihr ausgebüchstes Baby, nur wurden sie nicht von Liebe getrieben, sondern von Hass.“

Am idyllischen Bodensee möchten Mona und Florian ein neues Leben beginnen. Doch so wunderschön die Umgebung um sie herum ist, so düster und beängstigend sieht es in Monas Innerem aus. Selbst Florian scheint ihr nicht mehr den benötigten Halt geben zu können. Mona wird von Albträumen geplagt. Immer wieder begegnet sie im Schlaf dem Mann der nicht nur ihre Schwester ermordet, sondern auch ihr einen wesentlichen Teil des Lebens genommen hat. Neben Trauer und Schmerz empfindet Mona nur noch eins: Rache. Ein unstillbares Verlangen, das sie an den Rande des Wahnsinns zu treiben scheint. Dorthin wo Moral keine Rolle mehr spielt.

Die Fortsetzung des Thrillers „GER(A)ECHT“

Auf den ersten Blick würde man Kristin Schöllkopf wohl kaum für eine hartgesottene Thriller-Autorin halten. Doch genau das ist die 1997 geborene Baden-Württembergerin – und ganz nebenbei auch noch Übersetzerin, Studentin und Tierschützerin. Grund genug für den Rabenwald Verlag, sich die engagierte Tausendsasserin Anfang 2018 zu krallen und seither nicht mehr loszulassen.
Kristin Schöllkopfs Debüt GER(a)ECHT, ein spannungsgeladener Roman um Schuld und Vergeltung, ist nach seiner Veröffentlichung durch die Decke gegangen. Eine Fortsetzung ließ daher nicht lange auf sich warten und erschien bereits ein Jahr später – im Februar 2019: (Rache)Engel.

Ein Kind ihrer Zeit

Ganz im Stil ihrer rastlosen Generation widmet Kristin Schöllkopf sich dem Schreiben am liebsten unterwegs und unter Leuten. Beim Gassigehen mit ihrer Hündin im Wald, auf Reisen oder auch im Café formen sich Figuren und Geschichten vor ihrem inneren Auge. Die Idee zu ihrem Debüt nahm ihren Anfang, während sie am Stuttgarter Bahnhof auf die Einfahrt ihres Zuges wartete.
Inspiration für ihr zweites Werk Nicht (un)schuldig dagegen fand sie in der Weltstadt London, in der sie regelmäßig zu Gast ist. Die junge Schriftstellerin mit amerikanischen Wurzeln liebt die Heimat von Sherlock Holmes, Harry Potter und den berühmten roten Telefonzellen. Auch die englische Küste hat es ihr angetan. In einer gemütlichen Teestube oder einem verwinkelten Bookstore kann sie ungehemmt ihrer Leidenschaft für Bücher aller Art frönen.
Doch wie es sich für die moderne Schriftstellerin von heute gehört, ist Kristin Schöllkopf nicht nur analog unterwegs. Auch auf Facebook und Instagram hinterlässt sie ihre Spuren. Für zwei Jahre teilte sie ihre Lesebegeisterung zudem im Rahmen des erfolgreichen Blog-Projekts Wurm sucht Buch.

Das Spiel mit der Psyche

Kristin Schöllkopf liebt es, ihre Leser in ein Netz aus falschen Fährten und Nervenkitzel zu verwickeln. Und auch mit den Protagonisten ihrer ausgeklügelten Geschichten treibt sie dieses Spiel nicht weniger gerne. Gerade das Jonglieren mit den verborgenen Motiven und Entscheidungen der fiktiven, aber dennoch komplexen Charaktere fasziniert die süddeutsche Autorin am Schreiben. Dabei schreckt sie nicht davor zurück, sich harte und gleichermaßen kontroverse Stoffe vorzunehmen. Ganz im Gegenteil ist es ihr sogar ein Bedürfnis, in ihren Büchern auch solchen Gedanken und Empfindungen Raum zu geben, über die gemeinhin geschwiegen oder die gar verurteilt werden.
In Kristins Erstling GER(a)ECHT etwa sieht sich die sorglose Studentin Mona mit dem schrecklichen Schicksal ihrer Schwester konfrontiert. Diese wird übel zugerichtet in einer Gasse aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass sie das Opfer eines perfiden Gewalttäters geworden ist. Die Suche nach dem Täter und das Verlangen nach Vergeltung werden für Mona zur Obsession. Auch in der Fortsetzung (Rache)Engel findet die junge Frau keinen Frieden. Noch immer will sie um jeden Preis die Gräueltaten rächen, die ihre Schwester, sie selbst und so viele andere in den Abgrund gerissen haben.
Die sonst so lebenslustige und tierliebe Autorin nimmt hier kein Blatt vor den Mund und hat den Mut, unbequeme Fragen und Gewissenskonflikte aufzuwerfen. Schuld, Moral und die zuweilen unerträgliche Unmöglichkeit, Geschehenes wieder gut zu machen, sind die Themen ihres Schreibens.

Jung vielleicht – banal keinesfalls

Trotz ihres jungen Alters versteht die Thriller-Autorin es exzellent, ihren Geschichten eine ungeahnte Tiefe zu verleihen. Mittels eines Schreibstils, der für das Genre ihrer Wahl ungewöhnlich beschwingt daherkommt, gelingt es Kristin Schöllkopf, beinahe bedingungslose Sympathie und Gunst für jene Charaktere zu erwecken, die ihren Erzählungen Leben einhauchen.
Sowohl in GER(a)ECHT wie auch in Nicht (un)schuldig setzt sie gekonnt auf Perspektivwechsel, die den Leser tief in die Psyche der Protagonisten vordringen lassen. Bei all dem beherrscht die junge Schriftstellerin auch noch die hohe Kunst, gerade immer so viel zurückzuhalten, dass unvermutete Wendungen und Plot-Twists ihre Wirkung niemals verfehlen.

Kristin Schöllkopf arbeitet bereits emsig an ihrem nächsten Roman und der Rabenwald Verlag ist hocherfreut, die aufstrebende Autorin auch weiterhin in ihrem literarischen Schaffen begleiten zu dürfen!
Weitere Informationen zur Autorin und Übersetzerin unter:
www.facebook.com/KristinSchoellkopf

2019 erschien ebenfalls das selbst verlegte Buch der Autorin „ich bin (nicht) ich“, gefolgt von „Die Kunst zu (über)leben“ im November.

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Ich freue mich sehr, dass ich dir in den nächsten Tagen die Fortsetzung meines Debüts vorstellen darf.

So laufen die Buchwochen ab: Jede Woche wird ein Buch im Verlag ausgesucht, das in vier Beiträgen näher beleuchtet wird.

Der Ablauf sieht so aus:

  1. Vorstellung des Buches (Montag)
  2. Rezensionen zum Buch (Mittwoch)
  3. Lieblingsstellen und Vorstellung des Taschenbuchs bzw. E-Books (Freitag)
  4. Fun Facts zum Buch (Sonntag)

Deshalb: Schau immer wieder hier auf dem Blog vorbei oder auf unseren Social Media – Kanälen, auf denen wir natürlich auch jeden neuen Blogpost ankündigen. 🙂

Wir schicken die liebsten Grüße,

Kristin und der