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Herzlich Willkommen zum zweiten Beitrag der Buchwoche mit Valerie Schnitzers Geheilte Seele – Befreites Ich.

Dr. Valerie Schnitzers Biografie hat schon viele Menschen berührt – so auch mich. Ich hatte die Ehre, dieses Werk zu übersetzen und es war ein ganz besonderes Übersetzungsprojekt für mich. Nicht nur mir erging es so.

Nimod hat dazu eine ganz wunderbare Rezension verfasst, die du hier lesen kannst:

In dem aufwühlenden Buch „Geheilte Seele – befreites Ich“ schildert Dr. Valerie Schnitzer ihre Odyssee, die als Bub begann und als Frau endete. Liest man ihre Geschichte, kommt man ins Staunen und dies aus mehreren Gründen: zunächst wegen der Sprache, die wie aus einem Guss anmutet. Meisterhaft gelingt es ihr, die psychischen Extremzustände dank einer spontanen, aus dem Herzen kommender Sprache so zu vermitteln, dass sie beim Leser physisch spürbar werden. Sie nehmen teil an der Verzweiflung des Scheiterns genauso wie am Glück des Erfolgs. Andererseits zeigt Valerie Schnitzer nüchtern auf, wie sie in einer traditionsbewussten Gemeinschaft der 60er Jahre aufwuchs, in einem Elternhaus, das sich die Welt auf ein überschaubares Maß zurechtstutzt, und alles, was der gängigen Ordnung nicht entspricht, misstrauisch beäugt. In ein solches Weltbild passen keine Außenseiter, sie werden ausgeschlossen, stigmatisiert. So ist das Leiden des Jungen, der aus dem Rahmen fällt, weil er sich in das für ihn vorgesehene Rollenspiel nicht einfügt, vorprogrammiert. Halt gab ihr all die Jahre die Musik, für die sie eine ganz besondere Begabung hatte und die von den Eltern auch gefördert wurde. Zugleich macht das Buch die Öffnung der Gesellschaft in der letzten Zeit erfahrbar. Kirche, staatliche Institutionen, Bürger beginnen allmählich zu akzeptieren, dass die Welt von Natur aus viel bunter ist, als sie eine oberflächliche Wahrnehmung erscheinen lässt. Besonders wertvoll: Durch die Unerschrockenheit der Autorin, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es für richtig hält, und sich an die Öffentlichkeit zu wenden trägt sie einerseits bei, Vorurteile abzubauen, andererseits das Selbstbewusstsein Betroffener zu stärken.
Absolut lesenswert ist das Buch auch, weil es das Bild einer Liebe entwirft, die das Urvertrauen der Autorin in die Welt stärkte und dieses Urvertrauen sie weiterhin, bis heute, trägt. Auch war es Valerie Schnitzer ein Bedürfnis, Danke zu sagen all jenen Menschen, die sie angenommen, sie in ihrem Vorhaben unterstützt, ihr Respekt und Achtung gezeigt haben während des gesamten schmerzhaften Prozesses der Selbstfindung.

Auch Helmut Haas hat Valeries Werk gefallen und er bringt es in wenigen Sätzen auf den Punkt:

 

HGL hat ebenfalls eine wunderbare Rezension geschrieben, die das Werk für mich perfekt zusammenfasst:

Eine Autobiografie mitreißend und gefühlvoll. Die Autorin, Frau Dr. Valerie Schnitzer, schreibt sehr offen über ihre Lebensgeschichte und ihren Leidensweg. Der lange Weg von der Kindheit bis zu ihrer operativen Geschlechtsangleichung fesselt, und mitfühlende Anteilnahme begleiten die Leserin bzw. den Leser. Man kann nur erahnen, welche seelischen Qualen sie in den ganzen Jahren erleiden musste.
Doch es ist nicht nur ihr Schicksal, das so sehr berührt. Auch die starke Frau an ihrer Seite hatte viele Jahre eine schwere Last zu tragen. Die beständige Liebe der Ehefrau Monika, ihr einfühlsames Verständnis, immer vorbehaltslos unterstützend zur Seite stehend, gaben Valerie erst den Mut und die Kraft, den großen und alles änderten Schritt zu wagen.
War es auch ein steiniger und schmerzlicher Weg, er hat sich gelohnt. Für alle sichtbar ist Valerie, jetzt mit allen Konsequenzen, zu der Frau geworden, die sie eigentlich schon immer war: Auch einem Schmetterling sieht man nicht an, dass er einmal eine Raupe war.

Du bist zufällig bei der Buchwoche gelandet und weißt gar nicht recht, was das ist? Dann kommt hier eine kleine Erklärung. 🙂

So laufen die Buchwochen ab: Jede Woche wird ein Buch im Verlag ausgesucht, das in vier Beiträgen näher beleuchtet wird.

Der Ablauf sieht so aus:

  1. Vorstellung des Buches (Montag)
  2. Rezensionen zum Buch (Mittwoch)
  3. Lieblingsstellen und Vorstellung des Taschenbuchs bzw. E-Books (Freitag)
  4. Fun Facts zum Buch (Sonntag)

Deshalb: Schau immer wieder hier auf dem Blog vorbei oder auf unseren Social Media – Kanälen, auf denen wir natürlich auch jeden neuen Blogpost ankündigen. 🙂

Wir schicken die liebsten Grüße,

Kristin und der

Fax: info@rabenwald.de
AdresseSaarbrücker Straße 220
66125 Saarbrücken