Willkommen bei unserem Verlag!
Free Call

Herzlich Willkommen zum zweiten Beitrag der Buchwoche mit Anna Gasthausers Szimms´ Laborratten.

Anna Gasthauser schreibt in demselben Genre wie ich und deshalb war mir das Lesen ihres Thrillers Szimms´ Laborratten eine umso größere Freude. Die Beklemmung, die ich beim Lesen verspürt habe, war grandios und ich kann dieses Buch nur jedem Fan der etwas brutaleren ( 😉 ) Literatur ans Herz legen. Dabei bleiben die Charaktere nicht auf der Strecke und der Erzählstil rundet das Bild perfekt ab.

Nicht nur mit gefällt Annas erstes Buch im Rabenwald Verlag. Tina Braun schreibt zu Szimms´ Laborratten auf Amazon:

Ein sehr schönes Buch. Es liest sich sehr gut und flüssig. Die Hauptfigur ist schlüssig und nachvollziehbar. Beim Lesen hätte ich sie zwar am liebsten zwei bis dreimal geschüttelt. Sie war mir persönlich ein bißchen zu schicksalsergeben. Machmal hätte ich mir mehr Einblick in Ihr Innenleben gewünscht.
Die Handlung ist spannend und der Spannungsbogen ist schön gezeichnet. Die mysteriösen Elmente hätten ruhig schon abundan stärker auch am Anfang durchscheinen können, damits gleich ein bissl grusliger ist. Den Schluss finde ich gelungen und überraschend.
Insgesamt eine klare Empfehlung!

Von Buchfee – Dystopie, Fantasy und mehr kommt eine ausführliche Rezension, die besonders auf die Spannung im Buch eingeht und die ich nur unterschreiben kann:

Als ich den Klappentext gelesen habe wusste ich sofort, dass ich das Buch lesen muss. Thriller dieser Kategorie üben eine magische Anziehungskraft auf mich aus, vor allem, wenn sie in Heimen oder Kliniken spielen, die ja – leider – meistens schon ohne einen entsprechenden Plot ihren ganz eigenen Horror mit sich bringen.

Die Backgroundgeschichte von Lissa hat dafür gesorgt, dass ich sofort zu 100 Prozent bei Ihr war, den ich habe Ähnliches erlebt und kann Lissas Situation voll und ganz nachvollziehen. Schade, dass dies am Anfang nicht etwas ausführlicher ausgearbeitet wurde, aber darum sollte es ja auch in der Geschichte nicht gehen.

Anna Gasthauser schreibt hervorragend, man kann die Geschichte sehr schnell und absolut flüssig lesen und wird von Anfang an so gepackt, das man das Buch quasi nicht mehr weglegen kann. Hals über Kopf stürzt man in die Geschichte, und die Autorin versteht es hervorragend, die beklemmende, triste und gedrückte Stimmung sowohl durch die Beschreibung der Räumlichkeiten, als auch durch die Darstellung des Verhaltens der Aufseher und Mitinsassen sehr atmosphärisch und bildlich darzustellen, die Stimmung überträgt sich beim Lesen fühlbar auf den Leser.

Die meiste Zeit wird die Geschichte aus Lissas Sicht erzählt, wechselt aber im Verlauf ab und zu für kurze Phasen zu Kai, den Lissa ganz am Anfang kennenlernt und der ihre einzige Bezugsperson innerhalb der Klinik bleibt.
Die Geschichte zwischen Lissa und ihrem Mitinsassen Kai ist bitter notwendig, um dem Leser wenigstens ein paar kleine Lichtblicke innerhalb des Plots zu lassen. Kai ist ein feiner Kerl, auch wenn er recht undurchsichtig bleibt. Diese Momente reichen aber nicht aus, um die düstere Grundstimmung ganz zu vertreiben, sie erklären nur, wie man es überhaupt über mehrere Wochen und Monate aushalten kann, ohne komplett durchzudrehen.

Zur Geschichte insgesamt: Ein wenig unplausibel finde ich es ja schon, dass so viele Menschen sich ohne viel Gegenwehr so lange gefangen halten lassen, ohne das etwas passiert. Okay, es gibt schon den einen oder anderen Zwischenfall, trotzdem denke ich, wenn sich alle entschlossen organisiert hätten, hätten weder der Doktor noch die Aufseher von der Anzahl her wirklich eine Chance gehabt. Aber ich bin nicht der Mensch, der eine Geschichte, die spannend unterhalten will, in ihre logischen Einzelteile zerpflückt, ich möchte schließlich gethrillt und unterhalten werden, und das ist der Autorin hervorragend gelungen.

Der Showdown: Ich persönlich finde, das hätte die Geschichte nicht nötig gehabt. Dieses Horror-Element hätte ich eigentlich als Autorin weggelassen, denn den Horror vorher fand ich eigentlich viel besser und gleichzeitig schlimmer als der, der hier am Ende noch eingeflochten wird.

Das ganz finale Ende: Genial. Brutal. Unglaublich. Eigentlich kann Anna Gasthauser das nicht so stehen lassen. Kommt da noch was?? Es ist kaum zu ertragen, das Buch so wegzulegen. Hut ab, hervorragend gemacht. Ich bin immer noch ganz gefangen – das habe ich so nicht kommen sehen.

Von mir definitiv 5/5 Sternen für diesen 400 Seiten andauernden Horror.

Die wunderbare Anne Fürst bloggt schon einige Zeit für den Rabenwald Verlag und was ich an ihren Rezensionen so toll finde ist, dass man die Emotionen aus jedem einzelnen Wort herauslesen kann. Hier ihre Meinung zu Annas Buch:

Nach dem Tod ihrer Mutter bricht Lissa alle sozialen Kontakte ab. Um etwas daran zu ändern, begibt sich die junge Frau in Therapie und landet kurz darauf bei Doktor Szimms. Anstatt ihr zu helfen, hat er nur seine eigenen, kranken Experimente im Sinn, die er an seinen Patienten vollführt. Wie Laborratten müssen sie sich seinem Wahnsinn beugen.

Hattet ihr schon mal Angst vor einem Arzt? Vielleicht vor dem Zahnarzt oder dem Chirurgen?
Tja, die sind alle nichts gegen Szimms. Wer ihn kennen lernt, wird alle anderen vergöttert. Szimms ist nämlich der Schrecken pur.
Wisst ihr, was eine Zungenzangeist? Das ist ein Foltermittel der ganz besonderen Art… Und jetzt stellt euch vor, was man damit alles machen könnte. Oder mit dem „wunderschönen“ Stuhl, der das Cover ziert. Auch der verheißt nichts Gutes. Nun könnt ihr euch in etwa ein Bild vom Dok. machen. Sympathisch? Alles andere als das!

Aber was tun, wenn man eins seiner Experimente ist? Mutig sein und einen Fluchtversuch starten oder sich eher vom Leben verabschieden und den wahr gewordenen Albtraum so gut es geht, überstehen?

Annas Buch ist wirklich spannend. Denn nicht nur Lissas Schicksal und das ihrer Mitpatienten lässt einen bangen, sondern auch Szimms, bei dem ich ständig gerätselt habe, welchen tieferen Sinn seine Experimente haben oder ob er sich einfach nur am Leid der anderen ergötzt. Die beklemmende Atmosphäre rundet die Story perfekt ab. Der flüssige Schreibstil macht das Buch zu einem Pageturner und siehe da, das Ende hält dann auch noch einige Überraschungen parat. Ich hab mit allem gerechnet, nur nicht damit.

Wer also auf einen Mysterythriller Lust hat, dem könnte dieses Buch gefallen.

Alle Rezensionen und weitere findest du hier. Jetzt hoffe ich, dass du ganz neugierig bist und dich auch gleich auf Szimms´ Laborratten stürzt. 😉

Du bist zufällig bei der Buchwoche gelandet und weißt gar nicht recht, was das ist? Dann kommt hier eine kleine Erklärung. 🙂

So laufen die Buchwochen ab: Jede Woche wird ein Buch im Verlag ausgesucht, das in vier Beiträgen näher beleuchtet wird.

Der Ablauf sieht so aus:

  1. Vorstellung des Buches (Montag)
  2. Rezensionen zum Buch (Mittwoch)
  3. Lieblingsstellen und Vorstellung des Taschenbuchs bzw. E-Books (Freitag)
  4. Fun Facts zum Buch (Sonntag)

Deshalb: Schau immer wieder hier auf dem Blog vorbei oder auf unseren Social Media – Kanälen, auf denen wir natürlich auch jeden neuen Blogpost ankündigen. 🙂

Wir schicken die liebsten Grüße,

Kristin und der