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Autorentalk

Kristin Schöllkopf im Interview bei Amy Bell’s Bücherwerk.

Wie heißt du, wie alt bist du, wann bist du geboren und warum?

Ich heiße Kristin (Svantje, ja das ist wirklich mein Zweitname ;-)) Schöllkopf. Ich bin zwanzig Jahre alt und wurde am 12.09.1997 in Süddeutschland geboren. Warum? Wahrscheinlich weil die Welt einfach mal jemanden wie mich gebraucht hat.

Du bist Autorin, zumindest habe ich dich dadurch kennengelernt. Verdienst du noch irgendwie anders dein Geld?

Geld verdienen? Das ist für Studenten noch ganz fremd, aber ich übersetze nebenher und bessere mir so das Taschengeld etwas auf.  🙂

Welches deiner Projekte (privat und/oder beruflich) liegt dir besonders am Herzen?

Mir liegt das Schreiben, oder besser gesagt, das Erzählen von Geschichten am meisten am Herzen. Egal, ob ich schreibe oder übersetze. Noch dazu ist der Tierschutz ein Herzensprojekt für mich und meine kleinen Fellnasen sind meine größten, kleinen Fans.

In welcher Figur, die du erschaffen hast, kannst du dich selbst am ehesten wiedererkennen?

In Mona aus meinem Debüt GER(a)ECHT steckt ganz viel von mir. Sie handelt ähnlich und ich habe schon häufig gesagt, wenn Ihr GER(a)ECHT gelesen habt, braucht Ihr mich eigentlich gar nicht mehr kennenlernen, Ihr kennt mich dann schon. 😉 Tja, Mona und ich teilen uns auch die kleinen Macken, vom Brillen-Tick bis zum exzessiven Kaffeekonsum…

Vermisst du einen deiner Charaktere besonders?

Oh ja! Florian – ebenfalls aus meinem Debüt – hat es mir angetan und mir ein wenig das Herz gestohlen. Er ist ja auch süß… ;-)Aber aus einem Projekt, das noch in diesem Jahr im Rabenwald Verlag erscheinen wird, hat es mir auch ein Charakter sehr angetan, da er so verletzlich ist und gleichzeitig so stark. Das beeindruckt mich sehr an der Figur.

Wenn du mit einer Autorin oder einem Autor deiner Wahl zusammenarbeiten könntest, welcher wäre das und warum?

Cassandra Clare, die ich schon persönlich treffen durfte, ist ein wundervoller Mensch und meiner Meinung nach, die begnadetste Autorin auf diesem Planeten. Mit ihr arbeiten zu dürfen wäre ein Traum, obwohl ich wahrscheinlich vor lauter Nervosität kein Wort geschrieben bekäme. Gleichzeitig darf ich aber schon mit AutorInnen zusammenarbeiten, bei welchen ich mich immer frage, wie sie es schaffen, mich so zu berühren. Vanessa Heintz, Susanne Ertl, Yvie Eckhardt und so viele mehr.

Gehen wir einmal 2 Jahre in die Zukunft, welche Projekte planst du und auf welches freust du dich besonders?

Im Moment schreibe ich fleißig am zweiten Band von GER(a)ECHT, sowie einer neuen Reihe, deren erster Band im Rabenwald Verlag in diesem Jahr erscheint. Noch dazu habe ich eine Kurzgeschichte zu GER(a)ECHT geschrieben, die vielleicht noch einen dritten Band einleiten könnte, aber das ist noch vollkommen offen. Noch dazu schreibe ich gerade an einem „Geheimprojekt“, das ganz anders ist und von dem bisher nur meine Mama und meine beste Freundin wissen. Dieses vielleicht in zwei Jahren veröffentlicht zu wissen, wäre ein Traum.

!!!Privattalk!!!Kristin-Schöllkopf

Morgenmuffel oder Frühaufsteher?

Frühaufsteher. Ich stehe immer morgens um sechs mit meinen Hunden im Wald.

Wie gehst du aus dem Haus? Immer top gestylt, oder auch mal in Jogginghose, wenn es nur der Bäcker um die Ecke ist?

Ich bin nie top gestylt, hasse aber auch Jogginghosen. Am liebsten sind mir Jeans, T-Shirt und ein Gummi im Haar. Nur mein Pony, das muss sitzen. Sonst kann ich für nichts garantieren. 😉

Was trinkst du am liebsten und welches war das exotischste bzw kurioseste Getränk, welches du zu dir genommen hast?

Kaffee. Kaffee. Kaffee. Das kurioseste Getränk, das ich je getrunken habe, war ein Tee mit Schoko-Brownie-Geschmack. Furchtbar…

Bist du ein Musical- oder Theaterfreund? Welches Stück willst du unbedingt noch (einmal) sehen?

Ich liebe Musicals und Theaterstücke. Ich bin großer Shakespeare-Fan und gehe regelmäßig ins Globe Theatre in London. Dieses Jahr darf ich mir The Cursed Child in London ansehen, worauf ich schon so lange hinfiebre.

Welches war das erste Buch, das du gelesen hast und würdest du es jemanden weiter empfehlen?

Wahrscheinlich war es ein Bilderbuch. 😉 Aber das erste Buch, an das ich mich bewusst erinnern kann, sind die Märchen der Gebrüder Grimm. Die würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen, da sie nicht nur ein besonderes Leseerlebnis sind, sondern auch so viel von vergangenen Zeiten erzählen.

Egal in welcher Lebenslage du bist, welche Musik bzw welche Songs lassen dich immer mitsingen oder mitsummen?

Country Music! Ich bin ein Country-Girl. Aber auch Rockmusik kann an mir, besonders wenn ich wütend bin, Wunder wirken.

Was ist dein Notaus? Bei welcher Tätigkeit kannst du immer entspannen?

Beim Laufen mit meinen Hunden. Sie sind mein Ruhepol (außer sie bellen, was sie natürlich nie tun würden…)

Es herrschen apokalyptische Zustände, du kannst einen Menschen, ein Tier, ein Buch, eine Speise, ein Getränk und ein Gerät gerade noch so einpacken und/oder in deinen Rucksack werfen bzw. mit dir zerren. Was und/oder wer wären das und warum?

Wow, das ist schwer. Ich würde meine Mama mitnehmen und meine Hündin, Ally. Als Buch würde ich wahrscheinlich meine signierte Ausgabe von „Lady Midnight“ von Cassandra Clare schnappen. Auch meinen geliebten Kaffee würde ich natürlich nicht zurücklassen, genauso wenig die Erdnussbutter (die ich liebe!). Als Gerät würde ich wahrscheinlich meinen Kindle schnappen, so hätte ich noch viele Bücher mehr bei mir. Falls es in dieser apokalyptischen Welt Strom gibt… Ich glaube, diese Dinge/Personen würde ich retten, weil ich mir nicht vorstellen kann, je ohne sie zu leben.

Was ist dein liebstes Outfit?

Mein liebstes Outfit sind meine gecroppten Jeans mit Ballerinas und einem schlichten Top. So laufe ich meist durch die Gegend und liebe es heiß und innig. Gerade, da ich so meine Tattoos nicht verdeckt habe.

Du darfst dir ein mystisches Wesen wünschen, das dann als dein Haustier bei dir wohnt. Welches ist es?

Ich finde Dämonen faszinierend und würde eine dieser Höllengestalten zu gern einmal betrachten. Wahrscheinlich einfach nur, um über sie zu schreiben; was ebenfalls ein Traum von mir ist.

Von allen Figuren in der großen, weiten Welt von Disney, welche wärst du gerne?

Belle. Wir sind uns sehr ähnlich und ich glaube, ich würde mich in ihrer Bücher-Welt sehr wohlfühlen.

 Ich nenne dir nun ein paar Schlagwörter und du musst mir bitte das erste sagen, oder erzählen, das dir dazu in den Sinn kommt.

Kindheit: Die ist bei mir noch immer nicht vorbei. Ich glaube, das wird sie nie sein. 🙂

Haustier: Ich habe Hunde und einen Kater, aber was viele sehr schockiert, sind die Vogelspinnen, die meine Familie noch hält. Eine davon heißt Mona. 🙂

Erzfeind/in: Tierquäler.

Lieblingsgericht: Alle Arten von Salat und Pizza. Aber besonders liebe ich allerlei Süßkram, der ist nie vor mir sicher.

Erster Kuss: Mäh… falsche Männerauswahl.

 Lieblingsserie: Lost

 verrückte beste Freund/in: Sandra, meine Bloggerkollegin. Wir kleinen, verrückten Kaffeetanten. <3

 Frauentausch/Dschungelcamp: Dschungelcamp, da wollte ich schon immer mal rein. Allein, um nach Australien fliegen zu dürfen.

Zum Schluss: Ich finde spontane Ideen immer sehr lustig. Darum würde ich dir jetzt drei – fünf Worte geben und du umreist einfach eine kleine Szene die dir sofort im Kopf herumspukt.

Fee/Feenstaub – Katakomben – Waschbär – Fabius (Disney Arielle) – Schulkind

In den tiefen Katakomben von Paris steht ein kleines Schulkind. Es hält noch die Schultüte in der Hand und fragt eine Fee, die ihm in der Dunkelheit erscheint, nach einem Wunsch.

Diese nickt nur und lässt das Schulkind sprechen.

„Ich will kein Mensch mehr sein. Ich will, dass dies nicht mehr meine Welt ist.“ Sie deutet fahrig auf die Stadt über ihr. Die Fee sieht, wie ängstlich das Schulkind ist und will einen Wunsch gewähren.

„Ich werde dir eine andere Welt zeigen.“ Das Schulkind hofft, vielleicht ein Fisch zu werden, wie Fabius aus Arielle. Feenstaub wirbelt um ihren kleinen Körper und die Schultüte verschwindet mit im Dunst. Doch vor der Fee erscheint nun kein Fisch, sondern ein Waschbär.

„Sei vorsichtig, was du dir wünscht, Kleine.“ Mit einem Puff verschwindet die Fee und lässt den Waschbären zurück. Seitdem wandelt er in den Pariser Katakomben und wie es sich das kleine Mädchen gewünscht hat, war die Stadt über ihr – das schillernde und ach so romantische Paris – nie wieder ihre Welt.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Amy Bell, dass sie uns dieses wunderbare Interview zur Verfügung gestellt hat. Weitere Autoreninterviews und Buchinfos findet ihr auf Amy Bell’s Bücherwerk.