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Die Kindle-Lesewochen

Amazon wollte gerne wissen, warum ich Indie-Autorin geworden bin.

Hallo, ihr Lieben,

ich freue mich total, dass meine beiden Buchbabys „Terrandor 1+2“ auch in diesem Jahr von 05.-11.03.2019 bei den Kindle – Lesewochen dabei sein werden.

Amazon wollte in diesem Zusammenhang gerne wissen, warum ich Indie-Autorin geworden bin und was meine Motivation ist. Nun, dann will ich mal nicht so sein und erzähle ein bisschen davon 🙂.

Ich habe mein allererstes Buch im September 2015 veröffentlicht. Hätte ich damals die Erfahrung von heute gehabt, hätte ich vieles anders und wahrscheinlich besser gemacht – vor allem, was das Marketing betrifft, aber ich bin nun mal kein extrovertierter Mensch (auch wenn das vielen nicht auffällt :D), deshalb bin ich mit der „gmiadlichen“ Entwicklung meiner Autorenkarriere mehr als zufrieden.

Selfpublisher hatten und haben oft den Ruf, dass sie ihre Bücher „halt selbst veröffentlichen“, weil kein Verlag Interesse an dem Manuskript hatte. Wenn ich mich in meinem Schreiberbekannten- und freundeskreis so umschaue, trifft das aber nur auf die Wenigsten zu. Ich persönlich habe diesen Weg wie viele andere gewählt, weil ich mal selbst in den Buchmarkt hineinschnuppern wollte, bevor ich überhaupt darüber nachgedacht hatte, mich an einen Verlag zu wenden. Natürlich hatte ich damals den Wunsch, irgendwann bei einem ganz großen Publikumsverlag unterzukommen. Das war anfangs auch meine Motivation, doch mittlerweile hat sich das verändert.

Als Indie-Autorin steckt man gerade zu Beginn viele Enttäuschungen ein. Zum Beispiel, wenn man denkt, dass der gesamte Familien- und Freundeskreis das E-Book um 99 Cent kaufen wird. Denkste. Das interessiert einfach keinen 😀. Auch die ersten negativen Rückmeldungen sind hart. Oder die skrupellosen Menschen, die bei Leserunden das Buch abgreifen und dann einfach in der Versenkung verschwinden.

Aaaaber … ich habe einfach wahnsinnig viel gelernt. Ich kann mich selbst organisieren. Ich weiß, wieviel Arbeit hinter einer Veröffentlichung steckt. Es beginnt mit einer Idee und endet eigentlich nie. Plotten, schreiben, korrigieren, lektorieren (lassen), Cover machen (lassen), Klappentext schreiben, Danksagung schreiben, Buchsatz machen (lassen) und letztendlich das Marketing – für mich der schwierigste Teil von allen. Okay, vom Klappentext mal abgesehen
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Bild Autorin Susanne Ertl

Fest steht, dass ich eigentlich ein bisschen traurig bin, dem Selfpublisherdasein bald dauerhaft den Rücken zuzukehren. Denn auch meine beiden Buchbabys werden im Spätsommer überarbeitet und in erweiterter Form im Rabenwald Verlag landen.

Ich freue mich aber natürlich auch auf diesen neuen Weg und sehe das Selfpublishing immer noch als den richtigen Start für diese Zukunft.

 

Hier ist schon mal der Link zu den Kindle Lesewochen und damit zu Terrandor.

 

© Susanne Ertl